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Waldbegehung am 22.06.2022

Die Waldbauernvereinigung Reisbach führt eine Waldbegehung zum Thema: „Wieviel Holz steht denn in meinem Wald“ durch. Am Mittwoch, 22.Juni 2022, ist Treffpunkt um 18.00 Uhr beim Volksfestplatz in Reisbach. Von dort aus wird zu den Waldgrundstücken weitergefahren.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Foto- und Bilderaktion „Mein Zukunftswald“

Foto- und Bilderaktion “Mein Zukunftswald” des Bayerischen Waldbesitzerverbandes

Gestern gepflanzt, heute gepflegt und morgen geerntet – so schnell geht es im Wald nicht. Waldbesitzer und Förster denken in anderen Zeiträumen. Wald ist ein Generationenprojekt. Aber heute gestalten wir die Zukunft für morgen und setzen die Weichen für unsere Enkel und Urenkel. Dabei gibt es nicht den einen richtigen Weg. Niemand weiß 100-prozentig, wie der Wald der Zukunft aussehen wird. Es gibt kein richtig oder falsch. Eines ist aber klar: Unsere Wälder zeigen in ihrer Entwicklung eine atemberaubende Vielfältigkeit auf – genauso wie auch die über 700.000 Waldbesitzenden und die vielen Förster und Menschen, die den Wald tagtäglich mitgestalten und auf den Weg in die Zukunft eine Zeitlang begleiten. Machen auch Sie mit an der großen Bilder- und Fotoaktion des Bayerischen Waldbesitzerverbandes und zeigen uns Ihren Zukunftswald. Unser Wald braucht keinen Photoshop, um uns zu überraschen: Das große Ganze oder ein kleines Detail. Mit oder ohne Menschen. Ein Zapfen, ein Sämling, eine junge Pflanze oder ein alter Baum. Eine Baumart oder gemischte Bestände. Viel Struktur oder Gleichförmigkeit. Die Ruhe des Augenblicks oder die Maschine bei der Arbeit. Ein Weg in den Wald. Wie sieht Ihr Zukunftswald aus? Unser Wald verzaubert ohne künstliche Hilfe. Wer mit offenen Augen durch seinen Wald geht, kann in ihm Wunder und „Stars“ oder einfach die Zukunft entdecken. Nehmen Sie sich – warum nicht gemeinsam mit Ihrer Familie – die Zeit, Ihren Zukunftswald zu entdecken. Vielleicht entdecken Sie ihn auch ganz neu. Entdecken reicht aber nicht. Lassen Sie ihren Zukunftswald auf sich wirken. Entwickeln Sie Gespür für Ihren Zukunftswald oder einen Augenblick in Ihrem Zukunftswald. Manchmal braucht es vielleicht etwas Geduld, wie so oft im Wald. Und dann kommt der Zeitpunkt, das Foto von Ihrem Zukunftswald zu machen. Oder vielleicht wollen Sie, Ihre Kinder oder Ihre Enkel vielleicht doch lieber Ihren Zukunftswald malen oder basteln?

Wir freuen uns auf Ihren Zukunftswald.

Bis zum 30.06.2022 können Sie Ihren Zukunftswald unter https://fotoaktion.baywbv.de/ hochladen.

Im Rahmen der Bilderaktion „Mein Zukunftswald“ werden

 – 200 Wald-Wir.-Taschen,

– 50 Wald natürlich Nutzen-T-Shirts und

– 20 Eintritte zur Messe „Interforst“

an Teilnehmer vergeben. Und vielleicht finden Sie Ihren Zukunftswald im Kalender des Bayerischen Waldbesitzerverbandes wieder.

 

Fichtenrestholz und Kupferstecher!

Vertane Liebesmüh – gut gemeint und doch daneben.

Am 4. Mai fand ich neben einer ausgeräumten Käferfläche sorgfältig unter Planen gestapeltes Fichtenrestholz. Wahrscheinlich sollte es so vor der Witterung geschützt werden. Ein genauerer Blick zeigte mir, dass dort der kleine Kupferstecher flink nach bruttauglichem Material suchte und es wahrscheinlich auch fand. Denn so geschütztes Holz bleibt nicht nur vor der Austrocknung länger geschützt, als wenn man es der prallen Sonne aussetzt. Es bleibt damit auch länger bruttauglich für Buchdrucker und Kupferstecher. Die darin angelegte, durch die Planen und Folien zusätzlich geschützte Brut hat also länger fraßtaugliches Material zur Verfügung, als wenn man die Äste, Stammstücke und Zweige flächig in der Sonne der Austrocknung überlässt. Dann hat man auch die Möglichkeit, beim lockeren Durchgehen, die Zeichen des Käferbefalles zu sehen, die anderenfalls in den Haufen, geschützt durch die Folien, erst nach öffnen der Haufen entdeckt werden. Und obwohl die Lage derzeit in Sachen Käfer noch nicht so brenzlig ist, wie in den letzten Jahren – Fichtenholz, das in oder nahe von Fichtenbeständen lagert, weil man nicht sogleich die Möglichkeit hat, es abzutransportieren, sollte man immer im Auge behalten.

  1. Mai 2022, Elfriede Feicht, AELF Landau a. d. Isar – Pfarrkirchen

 

 

 

 

Sammellagerplätze geöffnet – Beteiligtenerklärung

Auch heuer können wir unseren Mitgliedern wieder 2 Sammellagerplätze  (Frontenhausen und Englmannsberg) zur Verfügung stellen.

Bitte halten Sie sich an folgende Anweisungen in dieser Reihenfolge:

Kalamitätsholzanfall:

Bezuschusst wird NUR Kalamitätsholz (Wind, Käfer). Frischholz wird nicht gefördert.

Kalamitätsholzantrag stellen UND BETEILIGTENERKLÄRUNG ausfüllen

WBV kontaktieren wegen Aushaltung etc.

Auf dem Lagerplatz:

Holz kennzeichnen mit Name, Ort und TELEFONNUMMER!!!

Messen der Holzmenge durch den Förster und die WBV

 

Wie hieraus zu entnehmen ist, wird das Holz auf dem Lagerplatz gemessen. Das heißt wenn das Symbol (s. Foto unten) der Forstdienststelle auf Ihrem Holz ist bitte kein Holz mehr drauflegen oder wegnehmen.

Kennzeichnen Sie bitte ihr Holz mit Vor- und Nachnamen, Adresse und Telefonnummer.

 

Die Beteiligtenerklärung  im untenstehenden Link.

Lassen Sie uns die Beteiligtenerklärung schnellstmöglich ausgefüllt zukommen!

  • Alle Waldbesitzer, die auf unsere Sammellagerplätze Holz anliefern müssen die Muster Beteiligtenerklärung 2022 ausfüllen. Bitte alle Eigentümer, Flurgrundstücke eintragen und unterschreiben.  Sollte der Bewirtschafter der Fläche (d. h. derjenige der bei uns Mitglied ist und auch die Förderung beantragt) nicht der Eigentümer sein, muss der Eigentümer zusätzlich eine Einverständniserklärung 2020-2021-2022)  ausfüllen. Die Beteiligtenerklärung muss dann der Bewirtschafter ausfüllen und unterschreiben.
  • Keine Schadholzmengen und kein Datum eintragen! Diese werden von uns gemessen und eingetragen. Unterschriebenes Formular bitte ausgefüllt zu uns in die Geschäftsstelle (im Original oder per Fax – nicht per Mail) – Vielen Dank!
  • Die Förderung wird heuer erst nach Bewilligung  und Auszahlung durch die zuständige Behörde ausgezahlt.
  • Ohne Beteiligtenerklärung kann keine Förderung beantragt werden. Polter bei denen keine Beteiligtenerklärung vorliegt werden ohne Förderung abgerechnet und ausgezahlt!

 

Karte Sammellager Frontenhausen

Karte Sammellager Englmannsberg

 

Tag des Waldes am 21.März

 

Sobald die letzten Schneereste weggetaut sind und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf den Boden treffen, herrscht Aufbruchstimmung im Wald. Die ersten Pflanzen stecken neugierig ihre Köpfe aus dem Boden, an den Bäumen sprießen die Knospen und immer mehr Vogelstimmen begrüßen die täglich früher aufgehende Sonne. Milde Regennächte geben den Startschuss für die alljährliche Krötenwanderung.

Dass unsere Wälder gerade im Frühjahr so lebendig und artenreich sind, liegt außer an „Mutter Natur“ auch daran, dass knapp 70 Prozent der Waldfläche nachhaltig nach den strengen Standards der Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaftet werden. PEFC formuliert Regeln für den schonenden Umgang des Menschen mit dem Wald und achtet darauf, dass ein bewirtschafteter Wald wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere bleibt.

Zum Tag des Waldes weist PEFC auf einige Naturphänomene hin, die es jetzt im Wald zu entdecken gibt und die den Frühling einläuten:

  • Knospen verwandeln sich in Blüten
    Die Zeit der kahlen Zweige ist vorbei. Zu den frühblühenden Baumarten gehören Hasel, Weide und Erle, deren Pollen im Frühjahr oft die einzige Nahrung für Bienen darstellen. Früh dran, mit schwellenden Knospen und ersten grünen (zum Kälteschutz oft behaarten Blättchen), sind auch Eberesche, Birke und Lärche.
  • Farbenspiel auf dem Waldboden
    Die letzten Schneereste sind kaum weggetaut, da erblühen in den Laubwäldern schon die ersten Blumen. Zu den Frühblühern zählen die blaublühenden Leberblümchen, die weißen Blüten der Buschwindröschen und die Wald-Schlüsselblume, erkennbar an ihren fünf blassgelben Blütenblättern. All diese Pflanzen nutzen die kurze Zeit, in der die Sonnenstrahlen die unbelaubten Baumkronen noch gut durchdringen können.
  • Kröten wandern zu ihrer „Wiege“
    Die Erdkröte verbringt den Winter typischerweise eingegraben im Laub. Wenn die Tage im Februar und März länger werden, erwacht sie aus ihrer Winterstarre und wartet auf einen geeigneten Zeitpunkt, um mit der Wanderung zu ihrem Laichgewässer zu beginnen. Setzt der erste milde Regen ein, sind die Tiere nicht mehr zu halten. Als hätten sie sich abgesprochen, machen sie sich aus allen Richtungen auf den Weg zu dem Teich, in dem sie geboren wurden.
  • Das große Krabbeln am Biotopbaum
    Zu den Frühaufstehern im Wald zählen auch zahlreiche Käferarten, wie z.B. die Marienkäfer. Sie haben den kalten Winter starr und in großen Gruppen unter den Rinden abgestorbener Bäume verbracht. In PEFC-zertifizierten Wäldern verbleibt deshalb immer ein Teil des Holzes als Totholz im Wald, welches Käfern als Lebensraum dient. Gegen das Erfrieren im Winter schützt die Marienkäfer übrigens ein körpereigenes Frostschutzmittel im Blut, bestehend aus Glycerin und anderen Zuckern. Waldbesucher können solche ökologisch besonders wertvollen Biotopbäume an der PEFC-Biotopbaumplakette erkennen.
  • Tiere freuen sich über Nachwuchs
    Der März ist im Wald ein klassischer Geburtsmonat, in dem viele Jungtiere zur Welt kommen. Nachwuchs gibt es zum Beispiel bei Familie Wildschwein. Nur ein paar Tage verbringen die Frischlinge mit ihrer Mutter in einem Nest, mit spätestens drei Wochen erkunden sie schon den Wald. Entdeckt man eine Wildschweinmutter mit ihren Jungen im Wald, sollte man jedoch Abstand halten, da sich die Tiere sonst erschrecken und aggressiv werden können.
  • Die Honigproduktion startet
    Steigen die Temperaturen, gehören Hummeln zu den ersten Luftakrobaten an Waldrändern und Lichtungen. Den Winter haben sie im Boden in bis zu 30 Zentimetern Tiefe verbracht. Auch (Wild-) Bienen suchen jetzt an Weiden und Haselsträuchern Pollen und beginnen mit der Honigherstellung.
  • Vogelkonzerte live, umsonst und draußen
    Zu den ersten Sängern im Februar und März zählt die Amsel. Schon vor Sonnenaufgang läuten die Männchen mit ihren melodiösen Strophen den Tag ein. Gerne singen sie von exponierten Stellen wie Baumkronen, damit ihr Gesang weithin hörbar ist. Auch Buntspechte sind zu hören, wenn sie mit ihrem Schnabel auf Baumstämmen trommeln, um ihr Revier anzuzeigen und Weibchen anzulocken. Schon ab Februar kehren zu den bereits anwesenden Amseln, Meisen und Rotkehlchen auch die ersten Zugvögel aus ihren Überwinterungsgebieten zurück, wie z.B. die Singdrossel oder der Star.

 

Quelle: PEFC  Deutschland

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2021

Eine nachhaltige Umweltvorsorge muss sich auf verlässliche Grundlagen stützen können, um Risiken erkennen und bewerten zu können. Ganz besonders gilt dies im Bereich der Forstwirtschaft mit ihren langen Produktionszeiträumen. Bayern betreibt daher ein umfassendes und langfristig orientiertes forstliches Waldmonitoring. Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung können Sie sich kostenlos über den beigefügten Link als pdf Datei herunterladen.

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2021 – Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung (bayern.de)

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Ergebnisse Submission 2022

Reisbacher Laubholzsubmission – ein toller Erfolg!

Der teuerste Stamm brachte über 22.000 Euro für den Besitzer – Insgesamt wurden Laubhölzer im Wert von rund 275.000 € verkauft

Reisbach/Neumühle: Zum 26. Mal fand ein Laubholz-Meistgebotsverkauf in Reisbach statt. Wie auch schon im vergangenen Jahr als Submission mit schriftlicher Gebotsabgabe. Die teilnehmenden Waldbauernvereinigungen Reisbach, Bad Kötzting, Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Gangkofen, Landau, Pfarrkirchen/Simbach, Regensburg-Nord, Vilshofen-Griesbach, Landshut und die Forstbetriebsgemeinschaften Aitrach-Isar-Vils mit der Unterstützung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten freuen sich jedes Jahr wieder eine attraktive Verkaufsplattform für Ihre Waldbesitzer anbieten zu können. Nach der Auswertung der Gebote ist man mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden.

Submissionsliste 2022 – Ergebnisse

Foto: WBV Reisbach: Die „Braut“ – der teuerste Stamm.

Zum Verkauf kamen insgesamt 567 Stämme mit einem Volumen von knapp 640 Festmeter (fm). Das waren rund 300 Festmeter mehr als im Vorjahr. Die Stämme waren von guter Qualität. Vor allem ein paar „fette“ Eichenstämme mit teilweise über 7 Fm pro Stamm wurden angeboten. Zur Überraschung aller Beteiligten wurde aber nicht einer dieser großen Stämme die „Braut“ (der teuerste Stamm) der Submission – sondern ein Bergahorn. Dieser wurde zum bemerkenswerten Festmeterpreis von 12.990 Euro verkauft. Er bringt somit rund 22.000 Euro für den Besitzer ein. Der Durchschnittspreis liegt bei beachtlichen 420 € pro Festmeter. Das liegt knapp 120 Euro/fm über dem Durchschnittspreis vom Vorjahr und über 170 Euro/fm über dem Durchschnittspreis aus dem Jahr 2020.

Die Holzmenge verteilte sich auf 16 verschiedene Holzarten. Die Eiche war die häufigste Baumart. Es wurden 492 fm zum Durchschnittspreis von 425€/fm verkauft (2021: 328€/fm). Des Weiteren konnten folgende Durchschnittspreise erzielt werden: Roteiche 226€/fm, Feldahorn 317€/fm, Spitzahorn 245€/fm, Bergahorn 1.117€/fm, Ulme 679 €/fm, Kirsche 241€/fm, Nuss 554 €/fm, Robinie 246 €/fm, Buche 181 €/fm, Hainbuche 101 €/fm, Birke 178 €/fm , Esche 214 €/fm, Erle 143 €/fm, Linde 161€/fm, Apfel 328 €/fm.

Laubholz ist also deutlich mehr als Brennholz und wer schöne Laubhölzer einfach zusammenscheitelt verbrennt bares Geld!

Frühjahrspflanzenbestellung

Frühjahrsbestellung ist abgeschlossen.

Auslieferung erfolgt voraussichtlich in KW 12.

Forstbedarf kann, unter Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften, bei Obmann Michael Sextl, Taubenweg 5, 94419 Obermünchsdorf, Tel. 08734/539, abgeholt werden. Bitte vor Abholung vormittags telefonisch bei Herrn Sextl anmelden.