Alle Beiträge von WBV
Forstfrauentreffen
Herbstpflanzenbestellung bis Sonntag, 16. Oktober 2022
Die Waldbauernvereinigung Reisbach bietet den Waldbesitzern auch im Herbst wieder die Möglichkeit sich an einer Sammelbestellung von Waldpflanzen zu beteiligen. Die Pflanzenverfügbarkeit sieht momentan gut aus.
Den Pflanzenbestellschein können Sie im hier ausdrucken: Bestellschein Forstpflanzen Herbst 2022 (bitte draufklicken)
Bestellungen dafür können bis zum Sonntag, 16. Oktober 2022, bei den jeweiligen Obmännern der Waldbauernvereinigung Reis-bach oder an der Geschäftsstelle aufgegeben werden. Die Auslieferung erfolgt, sobald es die Witterung zulässt, ab ca. Mitte November.
Langenauer Expertenforum
Biodiversität, Klimaschutz& Co – Naht das Ende der Bewirtschaftungsfreiheit im Wald?
Nach zwei Jahren Coronapause steht das diesjährige Langenauer Expertenforum ganz unter dem Europäischen Blickwinkel und beleuchtet die Auswirkungen des Green Deals auf die Forst- und Holzwirtschaft.
Erlebt die Branche gerade eine Zeitenwende und verabschieden wir uns von einer nachhaltigen, multifunktionalen Waldbewirtschaftung? Verkennen die Vorgaben aus Brüssel die Realität mit Klimawandel, Rohstoffkrise und Energiewende? Welche Risiken und welche Chancen hat der Green Deal für die Forstwirtschaft? Fragen, die wir beim Langenauer Expertenforum am 14. und 15. September 2022 diskutieren möchten. Dabei wollen wir aber auch eine Folgenbewertung des Green Deals auf den einzelnen Forstbetrieb oder Forstzusammenschluss machen? Haben die Vorgaben aus Brüssel überhaupt Konsequenzen für den einzelnen Waldbesitzenden? Und inwieweit können mögliche Folgen abgemildert werden?
Das diesjährige Langenauer Expertenforum findet am 14. September (ab 16 Uhr) und 15. September (ganztags) erstmals im hybriden Format statt. Anbei das Programm mit Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung.
Programm_Langenauer Expertenforum 2022_Europaische Waldpolitik
Zukunftsbäume für Bayern
𝒁𝒖𝒌𝒖𝒏𝒇𝒕𝒔𝒃𝒂̈𝒖𝒎𝒆 𝒇𝒖̈𝒓 𝑩𝒂𝒚𝒆𝒓𝒏 🌳🌱🌲 Trockenheit, Klimawandel, wenig Niederschlag, Stürme und Schädlinge. All das setzt unseren Wäldern zu. Da braucht es starke Baumarten, die auf verschiedensten Standorten in Bayern wachsen können. Auch die Roteiche ist ein Zukunftsbaum. Die Roteiche ist eine alternative Baumart, die mit am längsten in Deutschland angebaut wird. Erste Pflanzversuche soll es schon Mitte des 18. Jahrhunderts gegeben haben. Ursprünglich kommt sie aus Ostamerika. Dort wächst sie an den Küsten und im Mittelgebirge, deshalb kann sie auch an vielen Standorten wachsen.
✅ robust und langlebig
✅ wertvolles Holz
✅ mit ihrer Pfahlwurzel steht sie fest und stabil
✅ Nährstoffansprüche sind relativ gering
❎ mag keine ganz trockenen oder ganz nassen Standorte
❎ wächst nicht gut auf dichten, tonigen Böden
🟩 benötigt etwas weniger Licht als die weiter verbreiteten Stiel- oder Traubeneichen
✅ ist frosthart und auch bei Spätfrost ziemlich unempfindlich
✅ kommt gut mit der Wärme und Trockenheit zurecht
✅ wächst auch auf schattigeren Flächen
✅ verdrängt heimische Baumarten nicht
Mehr Baumwissen, viele nützliche Infos zur Roteiche und anderen Zukunftsbäumen gibt’s in der Praxishilfe „Klima – Boden – Baumartenwahl“ der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (erhältlich bei uns in der WBV Geschäftsstelle)
➡ s.bayern.de/zukunftsbaeume
Quelle: Instagram/Stmelf
Waldtag Bayern 2022
Der Sprecherrat der Vertreter der Bayerischen Forstwirtschaft (VBF) und die Stadt Augsburg veranstalten gemeinsam am 23. September 2022 den Waldtag Bayern in Augsburg. Der Tag steht unter dem Thema “Wer braucht den Wald? – Multifunktionale Wälder für Mensch, Natur, Klima ….und Zukunft!”
Der Waldtag ist eine forstpolitische Vortrags- und Diskussionsveranstaltung für Waldbegeisterte, Entscheidungsträger und Forstleute. Die vielfältigen Ökosystemleistungen unserer Wälder stehen diesmal im Mittelpunkt.
Präsident Josef Ziegler nimmt an einer Diskussionsrunde um 11:45 Uhr teil.
Anbei die Einladung mit dem Programm (bitte draufklicken). Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist.
Waldtag Bayern 2022_Einladung_A4
Anmelden können Sie sich bis 15.09.2022 unter: www.waldtag-bayern.de
Der Bayerische Waldbrief 3-2022
Einladung zum 32. Weihenstephaner Forsttag
„Vom Waldsterben zum Klimawandel – 50 Jahre Forststudium in Weihenstephan“
Genau vor 50 Jahren – zum Wintersemester 1972/73 – startete die Forstausbildung an der seinerzeitigen Fachhochschule Weihenstephan. Am Grünen Campus in Weihenstephan werden seither fachlich versierte Expert:innen für den Wald ausgebildet. Über tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen hinweg ist die Wahrnehmung der Forstingenieur:innen als Hüter:innen eines gefährdeten und überlebenswichtigen Ökosystems konstant geblieben.
Anlässlich des diesjährigen „Weihenstephaner Forsttages“ lädt die Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf daher einige Ehemalige ein, um auf ihr Studium und ihre berufliche Entwicklung zurückblicken. Zusammen mit unseren jungen Dozent:innen zeigen sie zudem Szenarien auf, wohin sich der Wald und die akademische Ausbildung in der Branche in den nächsten fünf Jahrzehnten entwickeln wird.
Termin: Freitag, 30.09.2022 (Festakt, Vorträge & Abendveranstaltung) und Samstag, 01.10.2022 (Exkursionen)
Anmeldung: bis zum 15.09.2022 unter www.hswt.de/forsttag2022
Sturmschäden nach Pfingstunwetter
Aus der Pressemitteiung des Amts für Ernährungs Landwirtschaft und Forsten Landau a.d.Isar-Pfarrkirchen
Pressemitteilung 08.06.2022
Durch Pfingstunwetter steigt die Borkenkäfergefahr in den Wäldern
Forstverwaltung mahnt Waldbesucher und Forstwirte zur Vorsicht
Landau a.d. Isar/Pfarrkirchen – Am Pfingstsonntag fegte das Tiefdruckgebiet „Marco“ über Bayern hinweg. Auch in den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn waren orkanartige Böen zu verzeichnen, die im Wald Spuren hinterlassen haben.
„Um Gangkofen, aber auch Arnstorf, Eichendorf und Pfarrkirchen haben wir die größten Schäden in unserem Dienstgebiet zu verzeichnen. Insgesamt sind die meisten Waldbesitzer aber nochmal mit einem blauen Auge davongekommen“, teilt Forstdirektor Peter Stieglbauer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau-Pfarrkirchen mit.
Dennoch ist Vorsicht angesagt. Spaziergänger sollten im Wald besonders achtgeben, denn die Gefahren sind nicht immer offensichtlich. Abgebrochene Gipfel und Äste zum Beispiel können erst nach Tagen zu Boden fallen und zur tödlichen Gefahr werden.
„Gehen Sie bitte in keinem Fall unter hängende Bäume durch, und meiden Sie gesperrte Wege sowie die Nähe von Forstarbeiten“, mahnt Christoph Bader, Leiter des Forstreviers Gangkofen.
Die Waldbesitzer müssen vor allem einzeln geworfene Fichten rasch aufarbeiten, um den Borkenkäfer zu bekämpfen. Aber auch hier geht Sicherheit vor Arbeitsfortschritt. Die gefährliche Arbeit in Windwürfen sollten Waldbesitzer wann immer möglich durch Forstmaschinen erledigen lassen. Als Reaktion auf das Schadereignis wurden Sammellagerplätze, auf denen Holz zwischengelagert werden kann, geöffnet. „Die Forstlichen Zusammenschlüsse und die staatlichen Revierleiter beraten betroffene Waldbesitzer bei Bedarf gerne. Der Holzabsatz ist gut und für die insektizidfreie Borkenkäferbekämpfung stehen nach wie vor Fördermittel zur Verfügung. Insofern sind die Voraussetzungen für eine zügige Aufarbeitung der Schäden im Wald gut,“ zeigt sich Stieglbauer optimistisch.
Ergebnisse der Vorstandswahl
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 30.05.2022 wurde turnusmäßig die Vorstandschaft der WBV Reisbach neu gewählt. Nachdem sich der bisherige zweite Vorsitzende Peter Oswald nicht mehr zu Wahl aufstellen ließ, setzt sich die Vorstandschaft nun wie folgt zusammen. Im Amt des ersten Vorsitzenden wurde Karl Vilsmeier bestätigt, zweiter Vorsitzender ist Werner Hasler und Dritter Vorsitzender Gerhard Ertl.
Foto: Monika Bergbauer
Von links: Wahlleiter Peter Stieglbauer, ausgeschiedener Stellvertreter Peter Oswald, 1. Vorsitzender Karl Vilsmeier, 3. Vorsitzender Gerhard Ertl.
