Aktuelle Holzmarktlage

Aktuelle Infos zur Holzmarklage:

Gegen aller Erwartungen und Prognosen im vergangenen Frühjahr sind zum Ende der „Käfersaison 2020“ nur geringe Holzmengen angefallen. Gestärkt durch das im Juni und Juli wechselhafte Wetter mit teils ergiebigen Regenfällen in unserer Region konnten sich die Bäume gut gegen anfliegende, durch die Witterung geschwächte, Borkenkäfer, wehren.

Durch das geringe Schadholzaufkommen im Sommer wurden die durch Sturm Sabine angefallenen Holzmengen vermarktet.

In vielen anderen Regionen in Bayern/Deutschland sieht die Lage wesentlich schlechter aus. Dort gab es kaum Niederschläge und es sterben riesige Waldflächen durch Trockenheit und Borkenkäfer ab. Großsägewerke mit Bahnanbringung versorgen sich von dort mit billigem Holz.

Bei ersten Vertragsabschlüssen für Frischholz (gültig September) ist im Fixlängensortiment eine leichte Tendenz zur Preiserhöhung spürbar. Der Käferholzpreis bleibt unverändert.

Wir gehen davon aus, dass im 4. Quartal eine Preiserhöhung, vor allem im frischen Langholzbereich, stattfindet (vorausgesetzt Corona macht uns keinen Strich durch die Rechnung). Allerdings konnten bis heute (Stand 07.09.2020) noch keine festen Verträge abgeschlossen werden.

Im Oktober werden für die Papierholz-Verträge Mengen und Preise neu verhandelt. Der bisherige Vertrag ist voll mit den Mengen von Sturm Sabine und Käferholz.

Der Energieholzmarkt ist weiterhin schlecht. Es kann nicht kostendeckend vermarktet werden. Auch hier hoffen wir auf eine leichte Entspannung, sobald die Heizperiode beginnt.

Aktuell laufen die Preisverhandlungen für die Winterholzsaison. Fragen sie deshalb bitte vor geplanten Einschlägen die einzelnen Sortimente in der Geschäftsstelle nach.