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Bundeswaldprämie – Mittel werden knapp!

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat über den aktuellen Stand der Beantragung, der Genehmigungen und der Auszahlungen der Bundeswaldprämie informiert. Seit dem 20. November 2020 hätten rund 90.000 private und kommunale Waldbesitzer bei der FNR einen Antrag auf Auszahlung der Bundeswaldprämie gestellt. Bislang seien 25.000 Anträge positiv beschieden worden; die Summe der bisher bewilligten Mittel belaufe sich auf 105 Millionen Euro (Stand zum 04.03.2021).

Die FNR hat die Antragsbearbeitung für die Bundeswaldprämie zu Jahresbeginn weiter angepasst. Anträge, die aufgrund unvollständiger oder fehlerhafter Angaben bislang eine Ablehnung nach sich gezogen hätten, seien deshalb bis zum Abschluss der Verfahrensoptimierung zurückgestellt worden und würden nun bearbeitet. Zu diesen Antragstellern werde die FNR nun sukzessive per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Insgesamt wurde die Bundeswaldprämie inzwischen wohl für über 4,5 Mio. Hektar Wald beantragt; dies würde einem Fördervolumen von über 450 Mio. Euro entsprechen. Nachdem insgesamt nur eine Gesamtfördersumme von 500 Mio. Euro zur Verfügung steht, kann momentan nicht mehr sicher davon ausgegangen werden, dass eine Antragstellung bis zum Ende der Laufzeit der Förderrichtlinie im Oktober 2021 möglich sein wird.

 

Waldbesitzer, die noch keinen Antrag gestellt haben, dies aber grundsätzlich noch tun möchten, kann eine zeitnahe geordnete Antragstellung nur empfohlen werden!

Bundeswaldprämie – Antragsformular

Sehr geehrte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, liebe Mitglieder der WBV-Reisbach,

wie vielen von Ihnen bereits bekannt geworden ist, hat die Bundesregierung hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und als Reaktion auf deren wirtschaftliche Folgen im Juni dieses Jahres ein Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Gesamtvolumen von 130 Mrd. Euro beschlossen. In diesem Rahmen stellt die Bundesregierung 700 Mio. Euro für den Sektor Forst und Holz bereit. Neben einem Investitionsprogramm und einer Stärkung des Holzbaus können 500 Mio. Euro direkt von Waldbesitzern beantragt werden, sofern die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung zertifiziert ist und ein SVLFG-Bescheid vorliegt.

Als Waldbesitzer und Mitglied unserer Waldbauernvereinigung nehmen Sie im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft kostenlos an der PEFC-Zertifizierung teil und können somit von dieser Konjunkturbeihilfe profitieren.

Sie können einen einmaligen Förderbetrag in Höhe von 100 Euro pro Hektar Wald erhalten.

Die Voraussetzungen hierfür sind:

  1. Ihr Waldbesitz ist insgesamt größer als 1 ha; damit gilt eine Bagatellgrenze von 100 Euro
  2. Sie können die Konjunkturbeihilfe im Rahmen Ihres De-minimis-Kontingentes erhalten; hierzu ist eine entsprechende De-minimis-Erklärung abzugeben,
  3. Die nachhaltige Bewirtschaftung Ihres Waldes ist zertifiziert (z. B. PEFC) und
  4. die Konjunkturbeihilfe wird fristgerecht über ein Online-Portal beantragt und die erforderlichen Nachweise werden vollständig eingereicht.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Alle Informationen und den Zugang zum Online-Antrag finden Sie hier: www.bundeswaldpraemie.de

Im Antragsverfahren müssen Sie Angaben aus Ihrem Beitragsbescheid der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) übernehmen und Angaben zur Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung machen. Hierzu benötigen Sie eine entsprechende Bescheinigung über Ihre Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft in der WBV Reisbach w. V.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben im SVLFG-Bescheid mit den Angaben in der Bescheinigung über die Mitgliedschaft in der Waldbauernvereinigung und die damit verbundene Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung übereinstimmen. Dies gilt für Name und Anschrift des Waldbesitzers ebenso, wie für die Größe der Forstfläche.

Falls Sie die Konjunkturbeihilfen beantragen möchten, fordern Sie bitte die dafür benötigte Bescheinigung mit dem Antragsformular schriftlich bei uns an. Es werden nur Bescheinigungen an Mitglieder ausgestellt, die uns das Formular ausgefüllt und unterschrieben zukommen lassen. Bitte gleichen Sie unbedingt Ihre Daten mit Ihrem SVLFG-Bescheid ab! Die Angaben sind subventionserheblich und müssen deshalb korrekt erfolgen.

Antragsformular WBV PEFC-Bescheinigung für Bundeswaldprämie

Wir freuen uns sehr, dass Sie über die Mitgliedschaft in unserem Zusammenschluss Zugang zu diesem Konjunkturprogramm erhalten. Für uns ist die Abwicklung mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir für die Ausstellung der Bescheinigung mit den förderrelevanten Daten eine geringe Gebühr in Höhe von 10 Euro zzgl. gültiger MwSt. erheben müssen. Es handelt sich um eine individuelle Leistung, die nicht allen Mitgliedern unseres Zusammenschlusses gleichermaßen offen steht. Der Betrag wird im Rahmen Ihres uns erteilten SEPA-Lastschriftmandates von Ihrem Konto eingezogen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Antragstellung? Gerne unterstützen wir unsere Mitglieder bei der Beantragung gegen eine Servicegebühr von 25 Euro zzgl. gültiger MwSt. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an unsere Geschäftsstelle unter Tel. 08734/9395128. Ein Termin ist zwingend notwendig!

Wir sind bemüht Ihnen die Bescheinigung schnellstmöglich zukommen zu lassen.  Haben Sie etwas Geduld.

Stellen Sie den Antrag erst, wenn Sie alle notwendigen Unterlagen zusammen haben!

Diese müssen innerhalb von 10 Werktagen nach Antragsstellung nachgereicht werden, ansonsten verfällt der Antrag und muss nochmal neu gestellt werden. 

Auch wir versuchen den zu arbeitsintensiven Ansturm an Anfragen so effizient wie möglich zu gestalten. Bitte sehen Sie von telefonischen Anfragen ab, da die Geschäftsstelle aufgrund der vielen Anrufe überlastet ist.

Die von uns zugesandten Unterlagen sind nur zur persönlichen Verwendung und dienen ausschließlich zum Zwecke der Beantragung der Bundeswaldprämie.

Bitte beachten Sie: Richtlinie BMEL_Nachhaltigkeitspraemie_Wald_web

Ihr Team der WBV Reisbach

Ergebnisse Laubholzsubmission

Reisbacher Laubholzsubmission – ein voller Erfolg!

WOW! Der teuerste Stamm brachte über 2600 € pro Festmeter

Laubhölzer im Wert von ca. 96.000 € wurden verkauft

Zum 25-jährigen Jubiläum wurde aus der traditionellen Laubholzversteigerung kurzerhand aufgrund „Corona“ eine Submission mit schriftlicher Gebotsabgabe. Die teilnehmenden Waldbauernvereinigungen Reisbach, Bad Kötzting, Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Gangkofen, Landau, Straubing, Erding, Vilshofen-Griesbach und die Forstbetriebsgemeinschaften Aitrach-Isar-Vils und Aiglsbach in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten freuen sich für Ihre Waldbesitzer ein solch lukratives Angebot anbieten zu können. Nach der Auswertung der Gebote ist man mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden.

Zum Verkauf kamen insgesamt 308 Stämme mit 314 Festmeter (fm). Das war weniger als in den Vorjahren. Die Stämme waren von gemischter Qualität. Der Durchschnittspreis liegt bei beachtlichen 308 €/fm. Das ist um 53 Euro/fm mehr als im Vorjahr. Die Holzmenge verteilte sich auf 12 verschiedene Holzarten. Die Eiche war die häufigste Baumart. Es wurden 235 fm zum Durchschnittspreis von 329€/fm verkauft (2020: 290€/fm). Die Braut (also der teuerste Stamm) war ein Bergahorn. Sie brachte rund 3965 € für den Waldbesitzer ein.

Laubholz ist also deutlich mehr als Brennholz und wer schöne Laubhölzer einfach zusammenscheitelt verbrennt bares Geld.

Des weiteren konnten folgende Durchschnittspreise erzielt werden:

Roteiche 226€/fm (2020: 141 €/fm), Spitzahorn 462€/fm (2020: 462€/fm), Bergahorn 552€/fm (2020: 268 €/fm), Kirsche 176€/fm (2020: 124 €/fm), Nuss 474 €/fm (2020: 363 €/fm), Robinie 159 €/fm (2020: 136 €/fm), Birke 123 €/fm (2020: 81 €/fm), Esche 150 €/fm (2020: 148 €/fm), Erle 116 €/fm (2020: 90 €/fm), Linde 100€/fm (2020: 91 €/fm), Birne 180 €/fm (2020: 210 €/fm).

Ergebnisse Submission 2021

Sprechstunden finden bis auf Weiteres nur noch telefonisch statt!

Auch wir sind gezwungen uns an die aktuelle Situation anzupassen. Leider kommt es dabei zu Einschränkungen. Natürlich sind wir weiterhin telefonisch für Sie erreichbar. Die Sprechstunden finden bis auf Weiteres nur telefonisch statt. Termine werden nur in dringenden Ausnahmefällen vergeben. Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, dass sich die Situation bald wieder normalisiert.

Absage: Termine Waldbegänge

Aufgrund der aktuell schwierigen Situation, Veranstaltungen im Voraus zu planen bzw. durchzuführen, sind die Waldbegänge auf unbestimmt Zeit abgesagt.

Sollte es kurzfristig möglich sein, Veranstaltungen in dieser Größenordnung abzuhalten, werden wir die Termine in der Tagespresse bzw. Internet bekanntgeben.

Termine Waldbegehungen

Auch wenn die Planung von Terminen und Veranstaltungen in Corona-Zeiten schwierig ist versuchen wir unsere alljährlichen Herbstwaldbegänge abzuhalten. Die Versammlungen, die normalerweise im Anschluss an die Waldbegehungen  im Gasthaus stattfinden, müssen wegen der schwierigen Planbarkeit und der vorgegebenen Corona-Regeln ausfallen.

Drei Termine stehen fest:

Samstag, 31.10.2020, Beginn: 12.30 Uhr

Samstag, 07.11.2020, Beginn: 12.30 Uhr

Samstag, 14.11.2020, Beginn: 12.30 Uhr.

Treffpunkte werden rechtzeitig in der Tagespresse und auf unserer Internetseite bekannt gegeben.