Archiv der Kategorie: WBV Reisbach

Infos: Ausgangsbeschränkung und Waldarbeit

Hier eine Info vom Waldbesitzerverband:

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist in Bayern nur noch beim Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen laut Bayerischer Staatsregierung der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern aber auch Sport und Bewegung.

Als Waldbesitzer bzw. Forstwirtschaftlicher Zusammenschluss sind sie als Forstbetrieb zu werten. Dies folgt schon aus dem Bescheid der Berufsgenossenschaft, die Sie als Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft führt. Damit ist die Arbeit im Wald für Sie Arbeit und unterliegt nicht den Ausgangsbeschränkungen.

Selbstverständlich sind die forstlichen Arbeiten unter Beachtung der notwendigen persönlichen Sicherheitsvorkehrungen für sich selbst und andere – durchzuführen.

Die Geschäftsstelle des Waldbesitzerverbandes steht für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

Bayerischer Waldbesitzerverband e.V.

Max-Joseph-Str. 7 Rgb.

80333 München

Telefon   089/5 39 06 68 – 0

Fax            089/5 39 06 68 – 29

Email        info@bayer-waldbesitzerverband.de

Internet  www.bayer-waldbesitzerverband.de

 

Sammellagerplätze geöffnet – Beteiligtenerklärung

Da die Abfuhr der anfallenden Holzmengen, die in Waldnähe gelagert werden, bis zum Ausflug des Käfers (Buchdrucker) nicht gewährleistet werden kann, stellen wir Ihnen ab sofort wieder verschiedene Sammellagerplätze zur Verfügung.

Zur Organisation der Sammler:

  • Wichtig: Bei eigener (abgeschlossener) Anlieferung Meldung unter Telefon 08734/9395128.  Das Holz einzeln poltern und gut markieren (Vor- u. Nachname, Telefonnummer!!!). 
  • Alle Waldbesitzer, die auf unsere Sammellagerplätze Holz anliefern müssen die Beteiligenerklärung (bitte draufklicken) ausfüllen. Bitte alle Eigentümer, Flurgrundstücke eintragen und unterschreiben.  Sollte der Bewirtschafter der Fläche (d. h. derjenige der bei uns Mitglied ist und auch die Förderung beantragt) nicht der Eigentümer sein, muss der Eigentümer zusätzlich eine Einverstaendniserklärung (bitte draufklicken)  ausfüllen. Die Beteiligtenerklärung muss dann der Bewirtschafter ausfüllen und unterschreiben.
  • Keine Schadholzmengen und kein Datum eintragen! Diese werden von uns gemessen und eingetragen. Unterschriebenes Formular bitte ausgefüllt zu uns in die Geschäftsstelle (im Original oder per Fax – nicht per Mail) – Vielen Dank!
  • Die Förderung wird heuer erst nach Bewilligung  und Auszahlung durch die zuständige Behörde ausgezahlt.
  • Ohne Beteiligtenerklärung kann keine Förderung beantragt werden. Polter bei denen keine Beteiligtenerklärung vorliegt werden ohne Förderung abgerechnet und ausgezahlt!

Karte Sammellager Gablkofen – Anlieferung nur für Fixlängen

Karte Sammellager Hötzendorf – Anlieferung nur für Fixlängen

Karte Sammellager Frontenhausen – Anlieferung nur für Fixlängen

Karte Sammellager Obermünchsdorf – Anlieferung nur für Papierholz

Ergebnisse der 24. Laubholzversteigerung


Der teuerste Stamm; die Reisbacher Braut

24. Reisbacher-Laubholzversteigerung
WOW! Laubholz! Der teuerste Stamm bei über 1100€ pro Festmeter

Laubhölzer im Wert von ca. 178 000€ wurden versteigert.

Am Samstag den 15. Februar 2020, führten die Waldbauernvereinigungen Reisbach, Bad Kötzting, Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Gangkofen, Landau, Landshut, Mitterfels, Vilshofen-Griesbach, Erding, Freising, Schierling und die Forstbetriebsgemeinschaft Aitrach-Isar-Vils in Zusammenar-beit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, Deggendorf, Landau an der Isar, Landshut und Pfarrkirchen zum 24. Mal ihre gemeinsame Holzversteigerung durch. Die Hölzer wurden in Privatwäldern im Tertiären Hügelland und dem Baye-rischen Wald in Niederbayern und der Oberpfalz eingeschlagen.
Der Lagerplatz des Versteigerungsholzes war wieder in Neumühle bei Reisbach. Versteigert wurde im Gasthaus Baumgartner in Warth in der Gemeinde Marklkofen.

Zum Verkauf kamen insgesamt 683 Stämme mit 703 Festmeter (fm). Das ist wieder etwas mehr als im Vorjahr. Allerdings waren die Stämme von sehr gemischter Qualität. Der Durchschnittspreis lag bei beachtlichen 254€/fm.

Die Holzmenge verteilte sich auf 16 verschiedene Holzarten.

Die Eiche war die häufigste Baumart. Gerade die guten Qualitäten waren begehrt. Bei den schlechteren Qualitäten war die Nachfrage verhaltener. Vielleicht neigt sich der Ei-chentrend ein wenig seinem Ende zu? Es wurden 587 fm zum Durchschnittspreis von 264€/fm verkauft. Etwas mehr Masse zu einem etwas geringeren Preis (458 fm zum 290€/fm 2019). Besonders beliebt waren die hellen Töne beim Eichenholz. Auch die Braut (also der teuerste Stamm) war eine Eiche. Ein Stamm mit 3,46 fm wurde für 1110€ pro fm ersteigert. Sie brachte also 3840€ für den Waldbesitzer ein.

Ein reges Käuferinteresse fand dieses Jahr die Walnuß. Die 13 fm Walnuß, die auf dem Platz lagen, brachten im Schnitt 363€/fm ein. Die teuerste Walnuß kam für 900€/fm unter den Hammer.

Auch der Bergahorn fand reges Käuferinteresse und wurde mit 268€/fm im Schnitt bezahlt (18 fm).

32 fm Eschenholz wurden mit 148€/fm verkauft.

Hohe Preise ließen sich auch für die Ulme erzielen, 366€/fm.

Gut war auch die Marktlage bei der Roteiche mit 141€/fm.

Sehr begehrt war die Birne und der Apfel mit ca. 210€/fm

Die Rotbuche erzielte passable Preise mit 124€/fm.

Weitere Ergebnisse: Birke (2fm) für 81€/fm; 6,8 fm Erle für 90€/fm, Robinie (5,6fm) 136€/fm, Spitzahorn (3fm) 149€/fm, Linde (0,7fm) für 91€/fm und Zwetschge für 310€/fm

Laubholz ist also deutlich mehr als Brennholz und wer schöne Laubhölzer einfach zusam-menscheitelt verbrennt bares Geld.

Insgesamt waren durchwegs sehr zufriedene Gesichter bei den Käufern, Verkäufern und
Organisatoren zu sehen. Die Laubholzversteigerung in Warth hat sich wieder einmal als gut
geeignete Verkaufsplattform zwischen Waldbesitzern und Laubholzkäufern erwiesen.

Keine Anlieferung mehr auf Sammellagerplätze!

Bitte aktuell kein Holz mehr auf die Sammellagerplätze fahren!

 

 

Da die Abfuhr der anfallenden Käferholzmengen, die in Waldnähe gelagert werden, bis zum Ausflug des Käfers nicht gewährleistet werden kann, stellen wir drei Sammellagerplätze zur Verfügung.

Der Sammellagerplatz in Neumühle musste auf Grund vom Hochwasserschutz geschlossen werden. Dort bitte keine Holz mehr ablegen!

Zur Organisation der Sammler:

  • Wichtig: Bei eigener Anlieferung Meldung unter 0175/4337315 und das Holz einzeln poltern und gut markieren (Vor- u. Nachname, Telefonnummer!!!).Einzelne kleinere Lose werden zu größeren Polter zusammengefasst, da sich Kleinmengen nicht mehr verkaufen lassen. Ausgezahlt wird dann der erzielte Durchschnittspreis, anteilig der angelieferten Menge. Ein unterscheiden der einzelnen Güteklassen ist dabei nicht möglich!
  • Alle Waldbesitzer, die auf unsere Sammellagerplätze Holz anliefern müssen die Beteiligtenerklärung ausfüllen: Beteiligtenerklärung 07-2019. Bitte ALLE Eigentümer der Fläche eintragen und unterschreiben (z. B. Ehefrau und Ehemann…). Fehlt eine Unterschrift eines Eigentümers darf die Beteiligtenerklärung nicht verwendet bzw. für die Förderung genehmigt werden. Falls der Bewirtschafter der Fläche nicht der Eigentümer ist muss zusätzlich die Einverständniserklärung ausgefüllt und vom Eigentümer unterschrieben werden.
  • Bitte alle Eigentümer/Waldbesitzer, Flurgrundstücke eintragen und unterschreiben. Keine Schadholzmengen/ein Datum eintragen! Diese werden von uns gemessen und eingetragen. Unterschriebenes Formular bitte ausgefüllt zu uns in die Geschäftsstelle (per Post/Fax – nicht per Mail) – Vielen Dank!

Karte Sammellager Gablkofen

Karte Sammellager Hötzendorf

Karte Sammellager Frontenhausen

Kalamitätsmeldung nicht vergessen!

Wegen der aktuellen Borkenkäfersituation möchten wir Sie an die Möglichkeit zur Anmeldung einer Kalamität erinnern. Eine Erstmeldung nach der Aufarbeitung wird nicht steuermildern anerkannt. Kalamitätsmeldungen sind immer zwingend VOR dem Beginn des Einschlags zu machen.

Hier verschiedene Informationen und Merkblätter, Antragsformulare zur Kalamitätsnutzung:

Mandanteninformationsblatt

34b-Merkblatt-Kalamitaetsnutzungen-2013

Mitteilung_34b_Abs_4_Nr_ 2_EStG-N

Mitteilung_34b_Abs_4_Nr_2_EStG-M

Nachweis_34b_Abs_4_Nr_ 2_EStG-N

Nachweis_34b_Abs_4_Nr_2_EStG-M

 

 

 

Laubholzversteigerung wieder ein großer Erfolg!

Ein Versteigerungsmarathon nimmt ein erfreuliches Ende!

 Laubhölzer im Wert von ca. 161000€ wurden versteigert.

 Am Samstag den 16. Februar 2019 führten die Waldbauernvereinigungen Reisbach, Bad Kötzting, Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Gangkofen, Landau, Landshut, Mitterfels, Vilshofen-Griesbach und die Forstbetriebsgemeinschaft Aitrach-Isar-Vils in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, Deggendorf, Landau an der Isar, Landshut und Pfarrkirchen zum 23. Mal ihre gemeinsame Holzversteigerung durch. Die Hölzer wurden in Privatwäldern im Tertiären Hügelland und dem Bayerischen Wald in Niederbayern und der Oberpfalz eingeschlagen.

Der Lagerplatz des Versteigerungsholzes war wieder in Neumühle bei Reisbach. Versteigert wurde im Gasthaus Baumgartner in Warth in der Gemeinde Marklkofen.

Zum Verkauf kamen insgesamt 673 Stämme mit 680 Festmeter (Fm). Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. Allerdings waren die Stämme von gemischter Qualität. Dementsprechend sank der Durchschnittspreis auf immer noch beachtliche 238€/fm

Die Holzmenge verteilte sich auf 16 verschiedene Holzarten.

Weiterhin sehr begehrt war die Eiche. Sie war auch eindeutig das Zugpferd der Laubholzversteigerung. Es wurden 397 Stück mit 458 fm zum Durchschnittspreis von 290€/fm verkauft. Besonders beliebt waren die hellen Töne beim Eichenholz. Auch die Braut (also der teuerste Stamm) war aus Eiche. Ein Stamm mit 6 fm wurde für 850€ pro fm ersteigert. Sie brachte also 5180€ für den Waldbesitzer ein. Und ist damit der teuerste Stamm, der je in Reisbach versteigert wurde.

Ein reges Käuferinteresse hatte dieses Jahr die Walnuß. Die 9,7 fm Walnuß die auf dem Platz lagen brachten im Schnitt 343€/fm ein.

Die hellen Hölzer waren insgesamt nicht so gefragt, der Bergahorn zum Beispiel wurde nur mit einem Durchschnittspreis von 149 €/fm gehandelt.

Auch die 135fm Eschenholz wurden nur mit 100€/fm verkauft.

Sehr erfreulich war der hohe Preis bei der Kirsche. Die 15 fm wurden im Durchschnitt für 172€/fm verkauft.

Hohe Preise ließen sich auch für die Ulme erziehlen, 206€/fm

Auch die Verkäufer von Lindenholz konnten sich über 122€/fm freuen.

Sehr begehrt war die Birne und der Apfel mit ca. 290€/fm

Weitere Ergebnisse: Birke (4fm) für 66€/fm; Buche (7,6fm) für 95€/fm, 3,2 fm Erle für 111€/fm, Robinie (1,67fm) 150€/fm, Feldahorn (1,3fm) 250€/fm, Roteiche (6,1fm) für 148€/fm

Der Eichentrend scheint ungebrochen. Laubholz ist also deutlich mehr als Brennholz und wer schöne Laubhölzer einfach zusammenscheitelt verbrennt bares Geld.

Insgesamt waren durchwegs sehr zufriedene Gesichter bei den Käufern, Verkäufern und

Organisatoren zu sehen. Die Laubholzversteigerung in Warth hat sich wieder einmal als gut

geeignete Verkaufsplattform zwischen Waldbesitzern und Laubholzkäufern erwiesen.

 

Bildunterschrift:

Der teuerste Stamm; die Reisbacher Braut