Aktuelle Holzmarktlage Drucken E-Mail

Wir bieten unseren Mitgliedern bei der Holzvermarktung Zahlungssicherheit und bestmögliche Preise. Wir arbeiten nur mit verlässlichen Partnern auf dem Holzmarkt zusammen.

Derzeit sind die aktuellen Preisverhandlungen noch nicht volllständig abgeschlossen.Es zeichnet sich jedochb ab, dass die Holzpreise leicht rückgängig sind. Somit sind für das "Leitsortiment" Fichte B/C 2b+ vorraussichtlich bis Ende Mai 2012 zwischen 94 - 98 €/Fm zzgl. MwSt. zu erzielen! Sobald weitergehende Meldungen diesbezüglich bei uns eintreffen, werden wir Sie unmittelbar auf unserer Homepage präsentieren.

Bei der Kiefer sind die Preise noch sehr gut bei bis zu 80 €/Fm zzgl. MwSt.. Bei qualitativ hochwertigen Blochhölzern können auch noch höhere Preise erzielt werden. Wenn Sie Kiefern verkaufen wollen, melden Sie sich einfach im Vorfeld bei uns an der Geschäftsstelle. Wir kommen gerne zu Ihnen und begutachten Ihre Waldbestände..

Der Papierholzpreis gestaltet sich durchwachsen, da sich die Branche derzeit im Umbruch befindet. Weiterhin gilt für unsere Mitglieder der aktuelle Papierholzpreis von 33 €/Rm zzgl. MwSt., längstens jedoch bis Jahresende. Bitte beachten Sie die allgemein gültigen Qualitätsanforderungen bei Papierholz.

Viele unserer Mitglieder nutzen derzeit die guten Holzpreise aus. 

Wie es derzeit aussieht, kann von einer weitestgehend stabilen Marktlage ausgegangen werden. Frischholz ist und wird in jedem Fall begehrt bleiben. Viele Faktoren wie Borkenkäfer, Schadereignisse und Weltkonjunktur beeinflussen jedoch den lokalen und überregionalen Holzmarkt. Neu gemeldete Holzmengen werden schnell abtransportiert. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Holz bei jeder Witterung abfahrbar sein muss! Für Schäden an den Wegen kann die WBV keine Haftung übernehmen!

Weitere aktuelle Informationen zum Holzmarkt erfahren Sie hier...

 
Der Baum des Jahres 2012 Drucken E-Mail

Heuer ist die Europäische Lärche (Larix decidua) zum Baum des Jahres gekürt worden. Alles Wissenswerte zu dieser schönen Baumart finden Sie hier... 

 
Die WBV Reisbach erkundet den Bayerwald Drucken E-Mail

Warum in die Ferne schweifen, wenn so viel Unbekanntes direkt vor der Haustüre liegt?“ so Dipl.-Ing. (sylv.) Florian Kirsch, der Organisator der diesjährigen forstlichen Lehrfahrt der WBV Reisbach. Mit einem randvoll besetzten Bus ging es am 26. September also in Richtung Bayerischer Wald. Nach der Begrüßung der Exkursionsteilnehmer durch den zweiten Vorsitzender -Herrn Oswald Peter- betonte Gerhard Maier, der Geschäftsführer der Vereinigung, wie wichtig Waldpflege zum einen für den Wald, zum anderen für die Holzwirtschaft sei: „Es ist ein guter Zeitpunkt für die Holzernte, da sich die Preise derzeit auf einem hohen Niveau bewegen. Die erste Station der Fahrt war –nach einem ausgiebigen Frühstück- das Holzwerk Schwaiger in Hengersberg. An diesem Standort wird jährlich aus durchschnittlich 900.000 m³ überwiegend regionalen Frischholz, Schnittholz verschiedenster Ausprägung produziert. Der zuständige Rundholzdisponent Max Spann führte die Reisbacher Truppe kompetent durch sämtliche Produktionsschritte im Werk. Nach einer abschließenden Besichtigung der Pelletieranlage ging es, nach einer Stärkung in Hengersberg, weiter Richtung Neuschönau. Dort traf man am Fuße des Lusens auf Herrn Klaus Pöhlmann, dem Pressesprecher des Nationalparks Bayerischer Wald. Herr Pöhlmann betonte vor allem die Unterschiede zwischen Wirtschaftswald und Nationalpark. Er stellte im Rahmen eines sehr lebendigen Vortrags die Geschichte und die forstlichen Besonderheiten in diesem Gebiet vor. Beeindruckt zeigten sich die Exkursionsteilnehmer speziell von den riesigen, vom Borkenkäfer hinterlassenen Kahlflächen in den Hochlagen. Bei genauerem Hinsehen konnte man jedoch abertausende junge Bäume -die neue Bestandesgeneration- am Boden entdecken. Herr Pöhlmann betonte, dass der Käfer diese riesigen Flächen innerhalb weniger Jahre vernichtet hat. „Wir als ausgebildete Förster wussten ehrlich gesagt nicht mehr weiter, und haben deshalb Experten aus aller Welt zu uns kommen lassen. Diese reagierten ganz gelassen und sagten, dass das ein ganz natürlicher Prozess bei Fichtenwäldern sei. In Amerika gehen jährlich tausende von Hektaren von Fichten-Kulturen so zugrunde und verjüngen sich anschließend selbstständig.“ Auf die Frage, wie das denn funktioniere, dass man solch eine üppige Verjüngung ohne Pflanzung bekomme, erwiderte Herr Pohlmann: „Diese Bäume sind gänzlich aus Naturverjüngung hervorgegangen, wir pflanzen nicht. Der Schlüssel hierzu ist ganz klar der Wildbestand. Ich weiß, Sie alle kommen aus einer Region, in der der Rehwildbestand problematisch hoch und unangepasst ist! Wir sind in der glücklichen Lage in unserem Nationalpark einen sehr hungrigen und effektiven Jäger -den Luchs- zu haben, der uns tatkräftig zur Seite steht.“ Der ereignisreiche und durchwegs interessante Tag klang anschließend in einer Wirtschaft im böhmischen Sumava-Nationalpark bei einer anständigen Brotzeit aus.

 
Sturmtief im WBV-Gebiet Drucken E-Mail

Ein landkreisübergreifendes Sturmtief am 13. Juli sorgte die letzten Tage für viel Unruhe bei den Waldbauern: Wieviel Schadholz ist angefallen? Sind Auswirkungen auf den Holzmarkt zu befürchten? Die Waldbauernvereinigungen Landau und Reisbach können Ihre Mitglieder diesbezüglich beruhigen. In beiden Vereinsgebieten sind ersten Schätzungen zufolge ungefähr 5000 Fm Sturmholz angefallen. Diese vergleichsweise geringen Mengen haben keinerlei Auswirkungen auf den Holzmarkt, da wir uns im Vorfeld bereits größere Mengen vertraglich abgesichert haben. Im Vergleich zu anderen Starkwindereignissen sind wir also nochmal mit einem "blauen Auge" weggekommen. Meistens sind lediglich einzelne Bäume betroffen, welche in zwei bis fünf Metern Höhe abgebrochen sind. Die Ausnahme bilden kleinere, flächige Windwurfereignisse bis ca. 300 Fm. Erwischt hat es meistens die flachwurzelnde Fichte, wobei auch regional einige Laubbäume zu Fall kamen. Der Fokus liegt nunmehr auf der gefahrlosen und effizienten Aufarbeitung der entstandenen Schäden. Auch die (oft gut versteckten) Einzelbäume müssen in Hinblick auf drohenden Borkenkäferbefall zügig aus dem Wald entfernt werden. Die Waldbauernvereinigungen stehen Ihnen hierbei natürlich wie immer mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Sammellagerplätze stehen natürlich auch für kleinere Holzmengen zur Verfügung. Falls Sie ein betroffener Waldbesitzer mit einer größeren Sturmwurfmenge sind, sollten Sie unbedingt beim zuständigen Landesamt für Steuern einen Antrag auf Kalamitätsnutzung stellen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, oder drucken Sie sich das Formular hier direkt aus.

                 Ein Bild der Verwüstung!

 
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